„Pilot für einen Tag“ auf dem Domberg: Ein Erlebnis für Jung und Alt

„Pilot für einen Tag“ auf dem Domberg: Ein Erlebnis für Jung und Alt

Auf dem Domberg über Bad Sobernheim gingen Träume vom Fliegen für Jung und Alt in Erfüllung. Zur Aktion „Pilot für einen Tag“ hatte der Flugsportverein Sobernheim (FSV) Flugbegeisterte geladen, die sich unter fachkundiger Anleitung selber einmal an den Steuerknüppel eines Motor- oder eines Segelflugzeuges setzen wollten. 16 Schnupperfliegerrinnen und Schnupperflieger jeglichen Alters erfüllten sich diesen Wunsch. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren, wurde in diesem Jahr die Aktion von den Jugendlichen des Vereins organisiert.

Für sie begann der Tag mit Theorie. Weshalb fliegen Flugzeuge überhaupt? Wie halten sich Segelflugzeuge in der Luft? Und ist die Freiheit am Himmel wirklich grenzenlos? Was hat Thermik damit zu tun und wie entsteht sie überhaupt? – Zu solchen Fragen bekamen sie Antworten von ehrenamtlichen Referenten des FSV. Erst dann ließen sie sich in die Cockpits der Segel- und Motorflugzeuge einweisen.

Das Wetter spielte den Teilnehmern gut in die Karten, sodass alle bis zu dreimal in die die Lüfte steigen konnten. Angekündigt war ein heftiges Gewitter, welches am frühen Nachmittag Bad Sobernheim erreichen sollte. Alle Anwesenden behielten die Hoffnung jedoch bei und blieben eisernen Willens. Nachmittags rückten immer größere Wolken an, jedoch wollte das Gewitter noch nicht erscheinen. Um 17:30 Uhr räumten alle Teilnehmer zusammen mit den Vereinsmitgliedern die Hallen wieder ein. „In dem Moment, in dem die letzten Hallentore geschlossen wurden, fing es an zu regnen und es herrschte eine Weltuntergangsstimmung. Teamwork in der letzten Minute.“, so Leon Riemenschnitter, einer der helfenden Hände des Tages.

Mit vereinten Kräften stürmten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen mit den Mitgliedern des FSV’s in die Gaststätte des Flugplatzes. Durch Vereinsmitglieder war dort für reichlich Essen gesorgt. Die Partizipierenden ließen den Abend mit netten Gesprächen und gutem Essen ausklingen. Solch ein Schnupperfliegen ist natürlich nur durch das hohe Engagement der Vereinsmitglieder möglich. Viele von ihnen waren im Hintergrund tätig und traten nicht als Referenten oder Fluglehrer in Erscheinung. Sie hatten die Vereinsräumlichkeiten und die Gaststätte tipptopp hergerichtet und sorgten später auch für die Bewirtung ihrer flugbegeisterten Gäste.